Nicht genug – OXO OHO

Als „Indietronic“ betiteln OXO OHO die Kreuzung aus Ekstase und Selbstbeherrschung, in der Trompete, Synthis, Gesang und elektronische Beats ihr Zuhause finden. Während die Loops zu langen, durchtanzten Nächten einladen, werden die teils monoton vorgetragenen Texte von Selbstreflexion und Gesellschaftskritik begleitet. Werden aus ihrer Gefühlsstarre immer wieder durch die emotionsüberschwemmte Trompete erlöst, die dem Sound fast schon etwas Satirisches verleiht; geht es doch um Trennungsterz und Weltschmerz. Als wenn das alles nicht genug wäre. Die Welt scheint Kopf zu stehen und dabei absurderweise gar nicht so fremd zu sein, wie immer angenommen.

„Dann stellt er sich an die Reling und ruft: Ich bin der König der Welt / Sollen doch die Fische sich einen anderen Ozean suchen / Wenn es ihnen hier nicht mehr gefällt“

Im Gründungsjahr der Band 2017 entstanden, hat „Nicht genug“ seinen Platz auf dem 2020 erschienenen Debütalbum „Real love bei mir“ gefunden. OXO OHO, das sind Sebastian Piskorz und Frank Leichauer. OXO OHO, das ist eine abstrakte Kunstform, aus Stein gemeißelt und dann mit knalligen Farben bis zur Unkenntlichkeit verändert. OXO OHO, das ist der schrille Moment der Reizüberflutung in einer Realität, in der Fische fliegen und Träume tauchen.

Beitragsbild: Paolo Lafratta

OXO OHO auf Spotify

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