„We’re so proud of you“ – Giant Rooks Open Air im Dortmunder Westfalenpark

10.07.2022 – Grüne Bändchen werden für den ersten Wellenbrecher verteilt, langsam füllt sich der abgesperrte Bereich vor den Türen des Westfalenparks. Aber nur langsam – Einlass ist heute schließlich schon um 16.30. Giant Rooks haben sich für ihr erstes Open Air Großes vorgenommen. Die größte eigene Show als Headliner soll es werden, mit Philine Sonny und einem noch unbekanntem zweiten Support. Und das soll nun im Dortmunder Westfalenpark stattfinden; auf der gleichen Bühne standen gestern Trailerpark und vorgestern Clueso. Namen also, bei denen man zumindest von der Größe her schon beeindruckt mit dem Kopf nicken kann. Für den Sommer wird schon plakateweise das Juicy Beats Festival angekündigt, hinter dem Einlass entzücken die pinken Flamingos die Besuchenden.

Weite Stoffhosen und bunte Cordjacken reihen sich zusammen mit nicht enden wollendem Grinsen ein, aus dem Park klingen leise erste Töne. Durch den Security-Check kommt zwar nicht die Gummibärchentüte, dafür aber die gute Laune – die sich, genauso wie die dunklen Wolken, nicht so schnell verziehen mag. Buckethats, Nieselregen, Popcorn – und das Gelände füllt sich immer weiter. Ist unterteilt in mehrere Wellenbrecher von dem Bühnengraben bis zum FOH und links, rechts, hinten strömen immer mehr Menschen nach. Machen es sich im VIP-Bereich gemütlich oder weiter oben auf dem Hügel, lassen sich auf einen Plausch an den zahlreichen kulinarischen Ständen ein oder stellen sich an den langen Schlangen zu den Sanitäranlagen an. Wir haben die versteckte weiter hinten gefunden und stöbern bei der Gelegenheit noch weiter durch den Park, den ich während den Juicy Beats Parksessions mit Walking On Rivers und Provinz bereits kennenlernen durfte.

17.58 – „okay, lets go!“ Grinsend kommt Philine Sonny mit ihrer Band auf die Bühne. Große Bühne, große Show – und warme Indiemelodien, die sich mit dem Geruch von Neuanfang mischen und durch das Publikum schweben. Jutebeutel werden zu Haufen zwischen den Reihen zusammengestapelt, schwere Doc Martens klopfen im Takt. Die weißen Lichter der Bühnendecke schimmern fast schon schüchtern, gewinnen aber mit jedem Song mehr an Intensität. „Freut mich, euch kennenzulernen – ich bin Philly und mache Mukke!“ auch ihre Band stellt sie ohne Umschweife vor. Es sei ihre größte Show und daher auch eine krasse Ehre.

Statt einem Backdrop und Großspurigkeit hat sie auf dem schwarzen Gitarrenkoffer mit pinkem Tape den Bandnamen befestigt und eine Tonne Ehrlichkeit mitgebracht. Die besonders das Publikum ergreift, als sie den dritten Song anschlägt, der für ihre beste Freundin – die auch irgendwo in der Menge stehen muss – und ihre Mutter bestimmt ist. Ihre Stimme bekommt diese verletzliche Sanftheit und wenig später nehmen auch ihre Emotionen überhand. Trotzdem spielt sie den Song zu Ende, wischt sich die Tränen aus den Augenwinkeln und spielt den nächsten Track ganz alleine. Das wirkt noch einmal krasser. Diese riesige Bühne und mittendrin Philine Sonny und ihre Gefühle. Die Sonnenbrille sitzt genauso lässig auf ihren Haaren, wie sie die Gitarrenakkorde greift. Mit den Gedanken ganz woanders, tagträumend, mit einer Prise Fernweh versehen. Und Sehnsucht, Melancholie. Zu „Somebody Out There“ bildet sie einen Chor, links und rechts, zuerst getrennt voneinander, dann zusammen. Der Refrain lagert sich übereinander, wird endlos lange noch weitergesungen, immer wieder aufgegriffen und schallt danach noch lange in den Gedanken umher.

Die Andeutung eines Regenschauers verlässt mit Philine die Bühne. Umbaupause, die Unokarten werden ausgepackt und sich zu einer großen Runde zusammengeschart. Es ist das coole Set, das, wo man die Karten beidseitig bespielen kann. Musik dümpelt aus den Lautsprechern, die Schultern schaukeln im Gleichtakt wie die Blätter rauschen. Einmal mehr als nötig bahnen sich leuchtende Bierverkäufer*innen ihren Weg durch die Menge, versuchen nicht über Vintage Sweater, bunte Jacken und ausgetretene Schuhe zu stolpern.

In die sonnenerfüllte Stimmung treten schließlich Mighty Oaks, der „Secret“ Support des heutigen Abends. Eine Hummel fliegt an mir vorbei, die Mädchen vor mir grinsen sich verliebt an. Ringbesetzte Hände werden ineinander verschränkt, die Freundesgruppe ein paar Köpfe weiter scheint die Songs in- und auswendig zu können und vor allem zu fühlen. „They supported us years ago and it was very clear for us that one day the table will turn and we will support them” – und so bringen Mighty Oaks heute mit der Mundharmonika im Mund den Folk-Alternative-Himmel zum Strahlen. Meer und frische Salzluft liegen in der Stimme, Möwengeschrei und die Freiheit von barfuß auf einem Pferd über den Strand reiten in der Gitarre und die Magie eines bunten Fäden ziehenden Sonnenuntergangs in der Basslinie.

Und ich kann im Nachhinein gar nicht so recht glauben, dass es eine Berliner Band ist und wundere mich währenddessen darüber, warum sein deutsch so akzentfrei und ihre Musik so weit entfernt klingt. Nach der Recherche macht aber auch das weit entfernte Sinn – stammen die drei Bandmitglieder doch aus Amerika, Italien und England und haben sich in Hamburg quasi gesucht und gefunden. All diese Einflüsse verschiedener Kulturen machen die Klanggewalt aus und sprudeln nur so über vor lauter Weltoffenheit und Nächstenliebe.

Lagerfeuer am Strand mit Freunden, jemand hat eine Gitarre mit dabei. Diesmal kein Wonderwall. Wobei, eigentlich schon – ich verstehe nicht ganz, warum alle immer dagegen sind. Ich mag’s ganz gerne. Und will es an Lagerfeuer-Stockbrot-Marshmallow-Abenden auch nicht mehr missen. Vielleicht ergänze ich in Zukunft noch „Mexico“. Seifenblasen trudeln durch die Luft, ziehen ihren bunten Schimmer hinter sich her. Die Stimmen finden harmonisch immer wieder zueinander, tanzen durch die Menge und verfangen sich in wolkengetauchten Gedanken und watteverzierten Gefühlen. Hände verschränken sich ineinander, bei „Brother“ fängt die Freundesgruppe in den ersten Takten bereits an zu jubeln. Der Rest des Publikums braucht ein bisschen länger, bis sich auch die letzten Gesichter grinsend im Refrain verlieren und die Freundesgruppe in einem kleinen und liebevollen Moshpit zueinanderfindet. „I’d follow you / To the end of the world if only you would ask me to” füllt die Indieherzen und lässt in nostalgischen Erinnerungen schweben an laue Abende und warme Umarmungen. Schreibt aber vielleicht auch gerade jetzt neue unbezahlbare Erinnerungen, die für immer einen Platz im Marmeladenglas der Glücksmomente haben werden.

Vögel fliegen über den Himmel, als Giant Rooks nach einer weiteren unoverspielten Umbaupause die Bühne beitreten. Zwar nicht ganz so pünktlich wie Philine Sonny und Mighty Oaks – was mich übrigens sehr begeistert hat – aber dafür erwartet mit einer riesigen Portion Vorfreude und Aufregung. Das erste Giant Rooks Open Air und es verspricht schon beim Opener „Rainfalls“ großes Kino zu werden. Die Band aus Hamm gibt sich sichtlich Mühe, sowohl die eigenen Erwartungen wie auch die der anderen mit Bravour zu übertreffen. Mitgebracht haben sie dafür auf der riesigen Bühne das Bühnenbild, das der ein oder andere Fan noch von der Tour wiedererkennt: ein großes Fenster ziert den schwarzen Hintergrund, hebt sich weiß und leuchtend ab. Flackert erst leise, zu manchen Songs schneller, aber meistens ganz verträumt. Ist entstanden in Zusammenarbeit mit dem Studio Clemens Loeffelholz, das durch das Design mit dem Surrealen und seiner Grenze zwischen Realität und Einbildung spielen will.

Lange ist es noch nicht her, dass ich Giant Rooks einen Besuch während der „Rookery“ Tour abstatten durfte – ein fantastisches Konzert, das aber trotzdem mit dem Open Air hier nicht ansatzweise zu vergleichen ist. Ich genieße die Freiheit hier, die es mir erlaubt, über das ganze Gelände zu tanzen und genau da zu sein, wo es mich gerade hinzieht, ich genieße die Großzügigkeit des Himmels über und der Sonnenuntergangsstimmung um uns und vor allem genieße ich die Lebendigkeit, die die ganzen Besuchenden auch noch nach dem kleinen einschüchternden Himmelszuziehen mit sich bringen. Die Bühne ist mit einem T-förmigen-Laufsteg in der Mitte noch ein Stückchen nach vorne gezogen, was insbesondere Sänger, Gitarrist und songweise Pianist Fred immer wieder als Gelegenheit nimmt, noch weiter ins Publikum zu laufen. Hände strecken sich nach ihm aus, Einwegkameras werden auf ihn gerichtet – und die Band genießt sichtlich den Anblick, der sich ihnen bietet.

„Giant Rooks – das ist über den Wolken schweben, mit den Vögeln tanzen, die Sonne anlachen. Das ist ganz viel Freiheit, ganz viel Freude, ganz viel Frieden – und vor allem ganz viel Hingabe. Ich finde sie immer wieder, in den zärtlich gesungenen Zeilen, zu denen Fred sich auf den Boden hockt, in den kleinen Solis, zu denen Luca grinsend mit den Ohren flirtet. Ich finde sie, als der seidene Vorhang vor dem Fenster aufbricht und die Menge explodiert.“
Gedankengroove über Giant Rooks in Münster

Die Lichter flackern bunt hin- und her, liegen Kopf an Kopf mit den Besuchendem im um-die-Wette-strahlen und setzen jeden Song farblich passend in Szene. Ausgelassen hüpfen die Bandmitglieder mit lauten Melodien um einen Preis, den alle gemeinsam bereit sind zu zahlen. Zumindest widerwillig und murrend dann, wenn morgen die Arbeit wieder ruft. Noch rücken die schwebenden Klänge die Gedanken an den unliebsamen Montag dankenswerterweise in weite Ferne.

Spätestens bei „Heat Up“ kribbelt es auch in den letzten Zehenspitzen und die Menge verliert sich in einem farbenfrohen Tanz aus in die Höhe gereckten Einlassbändchen und verschieden farbigsten Jacken. Der Lidschatten wurde dem bunten Giant Rooks Schriftzug auf dem T-Shirt angepasst, die Nägel der Augenfarbe und alle sehen einfach so, so gut aus. Vielleicht mag es an dem rosaroten Filter der Euphorie liegen, vielleicht an dem mir schon oft aufgefallenen Indie-Geschmack aus wahlweise Leinenhemden, Cordhosen, Sonnenbrillen, bestickten Jutebeuteln und einer ausgefallenen Mischung aus Freundschaftsbändern und glänzendem Schmuck. Vielleicht aber auch an dem breiten Grinsen, das Lachfältchen rund um die strahlenden Augen aufwirft und Grübchen auf den glitzerverzierten Wangen zaubert.

Der erste Moshpit bahnt sich durch die Menge, bis sich schließlich immer größere aufmachen und durch die Wellenbrecher wandern. Glücklicherweise sind es hier die mit offenem Herzen und achtsamen Augen, mit vorsichtigem Springen und zurückhaltenden Ellenbogen. Die von der lieben Sorte, die nicht die Brille von der Nase schlagen und die Füße umknicken lassen, so wie es bei dem rockigen Kontrastprogramm gestern für mich in der Trompete bei Blackout Problems und Kind Kaputt der Fall war. Hier bleibt es auch im Pit liebevoll und zu jeder Sekunde aufeinander achtgebend. Die Sekunden davor bleiben die vor Vorfreude sprühendsten und immerzu mit gegenseitigem Ansingen verbundenen. Den Blick durch die fremden Gesichter wandern lassen, kurzzeitiges Wiedererkennen, schockverliebtes Neukennenlernen. Ich stehe auf einmal weit vorne und singe mir zu dem noch unveröffentlichten „Bedroom Exile“ mit dem Menschen neben mir die Gefühle aus dem Bauch.

„Very Soon You’ll See“ versetzt uns an einen Strand mit Sand und Sonne und ganz, ganz vielen Palmen – meinetwegen auch mit Kokosnüssen und bunten Paradiesvögeln – und ich verliebe mich einmal mehr in Musik, die so wunderbar ist, dass man sie gar nicht mehr in Worte quetschen kann. Die so wunderbar ist, dass Metaphern wie sonnendurchtränkt, regenbogenverziert und sehnsuchtserfüllt immer noch zu klein wirken, um dieser riesigen Show gerecht zu werden.

Auch hinten wird noch weiter getanzt, zwar zögerlich, aber dann zu der neusten Single „Morning Blue“ mit viel, viel Elan. Ein Song, der ungewohnt direkt anfängt und aus der Luft alle Gefühle auffängt. „Es ist ein Song darüber, sich nie ganz zu Hause zu fühlen, immer auf der Flucht zu sein, sich von seiner eigenen Wahrnehmung der Dinge verfolgt zu fühlen. Und das fasst wirklich zusammen, was wir als Band in den letzten zwei Jahren durchgemacht haben.“ Anmerken kann man ihnen diese Gefühle aber nicht mit einem Sound, der nur so zum Tanzen animiert und mit seinem eingängigen Refrain ganz tief im Bauch rumort. Der mit all seiner Lautstärke und Farbenfroheit mehr Ventil als Flucht zu sein scheint und dabei aber in der Bridge nie die verträumte Nostalgie verliert, die sich Giant Rooks zu eigen gemacht haben.
Im Interview mit ZEITjUNG sagt Finn über den Song: „2020 haben wir in die Pandemie hinein unser Debütalbum rausgebracht. Und direkt danach hatten wir, dadurch dass es keine Konzerte gab, ziemlich viel Zeit, neue Songs zu schreiben. […] Wir haben uns dann selbst so krass unter Druck gesetzt und dabei unzählige Songideen gesammelt, dass wir irgendwann den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr gesehen haben. Dieses Gefühl haben wir versucht in Morning Blue zu verarbeiten. Den Song zu schreiben und vor allem jetzt auch zu veröffentlichen war ein echter Befreiungsschlag.“

So viel Dunkelheit hätte ich nicht erwartet bei der Band, die seit „Rookery“ und dann vor allem seit dem Cover von „Tom’s Diner“ zusammen mit AnnenMayKantereit auch international „viral“ gegangen ist. Die ausverkaufte Hallen in Nordamerika spielen darf und schnurstracks auch die nächste internationale Tour ankündigen kann. Mehr als alles andere merkt man dem Song aber seinen Befreiungsschlag an – und wie glücklich es die Band macht, dass so viele Stimmen bereits mitsingen könne. Hier scheinen sie bleiben zu wollen, inmitten der Arme der zahlreichen Fans, die die doch echt teuren Ticketpreise und die teilweise weite Anreise auf sich genommen haben und die kollektiv weiße Schilder mit dem schwarzen Schriftzug „We’re so proud of you“ in die Höhe recken. Was muss das doch für ein unbeschreibliches Gefühl sein, so eine Bestätigung zu bekommen in einem Song, der textlich ganz weit entfernt von einem Höhenflug schmollend auf dem Boden der Tatsachen zusammengekrümelt wirkt.

Zu „All We Are“ und “Into Your Arms” wird es dann noch einmal so richtig schön andächtig und kuschelig. Taschenlampen werden ausgepackt, das Unliebsame der Welt in die hinterste Ecke des Gehirns verstaut. Sanfte Lichtstrahlen schweben durch die Menge, während Freds Stimme im Autotune davonfliegt. Langsam wird es dunkel. Dem Sonnenuntergang haben die dicken Wolken leider die Show gestohlen, dafür konnte die Lichtshow auf der Bühne umso mehr erstrahlen. Fred beugt sich in die Menge, fragt die Fans, wo sie herkommen. England ist das weiteste und wird anerkennend bejubelt. Fred hebt eine zerknüllte Packung vom Bühnenrand auf, die sich als bunte Tüte vom Kiosk nebenan herausstellt. Erheitertes Grinsen und gänsehautbesetzte Erinnerungen huschen durch das Publikum. Kurzes Innehalten, dann wieder Ernsthaftigkeit. Die Band versammelt sich um Fred am Piano, auf den ein einsamer Lichtstrahl gerichtet ist.

„Wie um etwas zurückzugeben, setzt [Fred] sich bei „All We Are“ wieder ans Klavier und sorgt dafür, dass auch das letzte bisschen Sehnsucht im liebevollen Akkordwechsel gestillt wird. Dass stattdessen pure Glückseligkeit durch die Adern strömt und glucksend die Sehnsüchte an Pusteblumenfäden bis in die kühle Nacht hinausgetragen werden. Ich kann nicht anders, als dran zu glauben, dass all diese Wünsche wahr werden, umringt von schwermütigen Stimmen und warmem Taschenlampengefunkel.”
Gedankengroove über Giant Rooks in Münster

Die Band geht von der Bühne, der Abend ist aber noch lange nicht vorbei. Ist gerade erst so richtig aufgetaut und noch nicht bereit, den Westfalenpark zu verlassen. Laute Zugabechöre – und tatsächlich, Giant Rooks kommen wieder auf die Bühne. Bringen sowohl Songs aus „Rookery“ wie auch die älteren mit – die aber dafür nicht weniger gefeiert werden. Tauchen die alten Sachen in ein neues Licht, versetzen sie mit kleinen Details und einem begeisterten Augenfunkeln. Gehen wieder von der Bühne, zweite Zugabe.

Fred gibt stolz kund, dass das hier die längste Giant Rooks Show sei – fast zwei Stunden erspielt sich die Band einen festen Platz im Herzen jedes Besuchenden – und ruft nicht minder stolz Philine Sonny und Mighty Oaks wieder auf die Bühne. Die ersten Töne von Bob Dylans „I Shall Be Released“ werden gemeinsam angestimmt. Bieten den großartigen Stimmen ihren Raum und den Instrumenten Platz, sich kreativ auszugestalten. Was ein Finale! Mit andächtigem Publikumsgesang verabschieden sich die beiden Supportacts wieder und überlassen Giant Rooks eine Bühne, die flugs mit „Watershed“ gefüllt wird. Der Song, der heute gar nicht mehr enden will und sich glücksüberflutet in die Länge zieht. Immer wieder wird der Refrain angestimmt, selbst, als die Band sich schon lange überschwänglich bedankt hat – und auch noch auf dem Weg durch den Westfalenpark schallen immer wieder einzelne Songfetzen durch die knisternde Nachtluft. Ein Abend, der mein Herz hat höher schlagen lassen und ihm vor allem bewiesen hat, wie viel Platz es für großartige Livemusik hat.

Vielen Dank an All Artists Agency für die Möglichkeit!
Beitragsbild: Steffi Meier

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